Programm S 533 - THONET-Möbel - Stühle, Tische, Sessel und Sofas, Design-Klassiker aus Bugholz und Stahlrohr
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S 533 L

DesignLudwig Mies van der Rohe

Aus Technologie wird Möbel, aus einer markanten Erfindung wird ein eleganter Einrichtungsgegenstand. Ludwig Mies van der Rohe verlieh dem Freischwinger als erster ästhetische Leichtigkeit und bezog ihn mit schwungvollen Linien auf den Raum. Im Vorfeld der Weißenhof-Ausstellung, die er organisierte, lernte Mies van der Rohe durch Mart Stam das Prinzip des Kragstuhls kennen. So neu dieser Ansatz war, so wenig begeisterte Mies van der Rohe die erste Umsetzung durch Stam. Umgehend beantwortete er die technologische Innovation mit einer eigenen ästhetischen Lösung, die er 1927 vorstellen konnte. Der S 533 gehört zu den ersten Freischwingern, zugleich definiert er mit seiner elegant gebogenen großen Kreisform des Stahlrohrs den Raum, der ihn umgibt. Gezielte Beschränkung beim Einsatz der Materialien, Eleganz in der Linienführung und Transparenz in der Wirkung sind die charakteristischen Eigenschaften des S 533. Seinen besonderen Komfort verdankt er der Fähigkeit zum dauerelastischen Federn. Unterstreichen die meisten Entwürfe aus den 1920er-Jahren funktionale Aspekte durch Betonung von Schlichtheit, spürt man bei diesem Sessel die Handschrift des Architekten: Mies van der Rohes bewusst luxuriöser Entwurf kombiniert Funktionalität, Komfort und zeitlose Ästhetik. Der S 533 steht für eine veränderte Wahrnehmung von Qualität.


Gestell Stahlrohr verchromt, Sitz und Rücken mit Korbgeflecht oder in Kernleder schwarz, naturbelassen und mit Schnürung am Rücken erhältlich. Mit „ThonetProtect®“-Oberfläche für die Gestelle und UV-beständigem Netzgewebe (Ausführung „Thonet All Seasons“) auch variabel für den Innen- und Außenbereich einsetzbar.


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Ludwig Mies van der Rohe

Ludwig Mies van der Rohe

Ludwig Mies van der Rohe, 1886 in Aachen geboren, trat er bereits mit 22 Jahren in das Architekturbüro von Peter Behrens ein, wo er mit Walter Gropius und Le Corbusier zusammen traf. Bald wurde Mies ein Protagonist des neuartigen Glas- und Skelettbaus der Zeit – Ausschlag gebend war sein Entwurf eines Glashochhauses am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin. Seit 1925 war er verantwortlich für die künstlerische Leitung des Deutschen Werkbundes. 1927 entstand unter seiner Regie die Weißenhof-Siedlung in Stuttgart. 1930 wurde Mies van der Rohe von Walter Gropius zum Direktor des Bauhauses in Dessau berufen, das er am 10. August 1933 auf Druck der NSDAP auflösen musste. Danach emigrierte er in die USA. 1938 folgte er einem Ruf nach Chicago, wo ihm die Leitung der Architektur-Abteilung am Armour Institute übertragen wurde. Er entwickelte sich zu einem der weltweit einflussreichsten Architekten. Seine Stahlgitterbauten mit großflächiger Verglasung wie etwa das Seagram Building in New York (1958) oder die Nationalgalerie in Berlin (1968) zählen zu den Höhepunkten moderner Architektur. Seine Möbelentwürfe entstanden meist in Verbindung mit seinen Bauten. 1969 starb Ludwig Mies van der Rohe in Chicago.

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